12.03.2019

Wohnbebauung am Landratsamt

Bild: Landratsamt
Eigentlich viel zu schade für den Abriss. Aber angeblich sind die Kosten so hoch, dass es gleich einen Neubau geben soll. Wenn das so ist, dann will die Reichenhaller SPD den damit verbundenen Wohnungsbau zu 100 Prozent nur für Einheimischenmodelle und Sozialwohnungen.
Reichenhaller SPD für Bebauung ausschließlich mit sozialem Wohnungsbau durch Wohnbauwerk, WBG und Genossenschaften
100 Prozent sozialer Wohnungsbau am Landratsamt
Reichenhaller SPD hält die Begründung für den Abriss fragwürdig


Nach der SPD-Kreistagsfraktion äußert sich die Reichenhaller SPD zum geplanten Abriss des Landratsamtes in einer eigenen Stellungnahme. Sie übt Kritik an der Begründung des Landratsamtes für den Abriss und fordert, den Neubau der geplanten Wohnungen ausschließlich in öffentlicher Hand.

„ Die Grundstücke müssen im Besitz des Landkreises bleiben und der Landkreis baut auch selber, damit die Wohnungen dauerhaft in der Sozialbindung bleiben“, meint Elli Reischl bei der örtlichen Vorstandssitzung eigens zu diesem Thema. Die Vergabe zur Errichtung der Gebäude darf vom Landkreis nur an das Wohnbauwerk Berchtesgadener Land und an die WBG Bad Reichenhall als kommunale Bauträger erfolgen. Möglich ist für die SPD, dass eine Teilbebauung durch eine Baugenossenschaft erfolgt. Damit könnten weitere Einheimische mit einem anderen Konzept zu günstigem Wohnraum kommen.

Mit dieser grundsätzlichen Festlegung will die Reichenhaller SPD Bauträger und private Bauwerber mit Spekulationsabsichten ausschließen. In der jetzigen Wohnsituation mit den langen Wartelisten an Wohnbedarf sozial schwächerer Menschen wäre eine andere Vorgehensweise nicht zu vertreten, so Elli Reischl.


Kritik äußerte Wolf Guglhör als SPD-Fraktionssprecher im Stadtrat noch an der Abrissbegründung des Landrats. Den Zusammenhang zwischen Abriss des Gebäudes und der Entstehung von Sozialwohnungen, sehe er nicht. In der Öffentlichkeit werde immer der Eindruck erweckt, das eine sei durch das andere bedingt. Das ist falsch, meinte Wolf Guglhör: „das Grundstücksareal lässt einen Sozialwohnungsbau auch bei Sanierung des Gebäudes zu“.




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